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LEITLINIEN FÜR KINDER- UND JUGENDARBEIT

Leitlinien für Kinder- und Jugendarbeit

Leitlinien für Kinder- und Jugendarbeit für die Pfarrgemeinde Liebfrauen

Kinder und Jugendliche sind der katholischen Kirche wichtig. Sie in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und mit der Frohen Botschaft vertraut zu machen sind bedeutende Aufgaben.

Daher bilden Kinder- und Jugendarbeit einen wesentlichen Teil der pastoralen Arbeit. Alle, die haupt-, neben- oder ehrenamtlich in diesem Bereich tätig sind übernehmen eine große Verantwortung.


Auf diesem Hintergrund werden folgende Leitlinien vereinbart:

1. Offenheit und Respekt

Die Angebote für Kinder und Jugendliche stehen grundsätzlich allen Interessierten offen. Ebenso willkommen ist das Engagement neben- und ehrenamtlicher MitarbeiterInnen.

Auf eine katholische Prägung der Angebote wird Wert gelegt. Der Umgang miteinander ist gewaltfrei, offen, respektvoll und wertschätzend.


2. Auswahl und Orientierung

Alle MitarbeiterInnen werden sorgfältig ausgewählt. In persönlichen Gesprächen mit dem Pfarrer oder einer von ihm beauftragten Person wird die Motivation geklärt und die persönliche Eignung überprüft. Bei Bedarf können Zeugnisse angefordert werden: z.B. ein pfarramtliches Zeugnis der zuvor zuständigen Gemeinde oder ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.

Die Leitungen der verschiedenen Gruppen entwickeln in Absprache mit dem Pfarrer und dem Pfarrgemeinderat ein Profil, das Schwerpunkte und Ziele ihres Angebots beschreibt.

Den Gruppen werden für ihre Aktivitäten Räume zugewiesen. Die Gruppenleitungen tragen Sorge für die pflegliche Nutzung und für die Beachtung der Hausordnung.


3. Fortbildung und Qualifizierung

Angehende GruppenleiterInnen sind verpflichtet, am „Grundkurs für Gruppenleiter“ teilzunehmen. Hierfür entstehende Kosten können der Gemeinde in Rechnung gestellt werden.

Eine erfolgreiche Teilnahme an einem Ersthelferkurs ist ebenfalls erforderlich.

Eine Gruppenleitung ist erst ab Alter 16 möglich.

Gruppen mit minderjährigen Kindern und Jugendlichen dürfen nur von ausgebildeten GruppenleiterInnen betreut werden.

GruppenleiterInnen kennen relevante Rechtsvorschriften (z.B. die §§ 174, 176, 180 StGB)

GruppenleiterInnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. Auch hier können entstehende Kosten der Gemeinde in Rechnung gestellt werden.

GruppenleiterInnen tauschen sich regelmäßig über ihre Arbeit aus. Entsprechend dem Bedarf finden Reflexionsgespräche mit dem Pfarrer statt.


4. Planung und Vernetzung

GruppenleiterInnen planen ihre Angebote rechtzeitig und bringen die vorgesehenen Aktivitäten in die Jahresplanung der Gemeinde ein.

Eine thematische Abstimmung kann über den Jugendausschuss erfolgen. Dieser wird durch einen Beschluss des Pfarrgemeinderates gebildet.

Veranstaltungen mit einem erhöhten Betreuungsaufwand (z.B. Ausflüge, Zeltlager u.ä.) werden besonders sorgfältig vorbereitet. Entsprechend werden Checklisten erstellt und beachtet. Die Durchführung kann mit Auflagen verbunden werden.

Veranstaltungen können über Homepage, Schaukasten, Pfarrnachrichten, Gemeindezeitung und Presse beworben werden. Auf eine angemessene Verteilung des zur Verfügung stehenden Platzes wird geachtet.


5. Sensibilisierung und Vermittlung von Hilfen

GruppenleiterInnen sind sensibel für die Sorgen und Nöten der Gruppenmitglieder.

Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung wird der Pfarrer unverzüglich informiert und ggf. weitere Fachkräfte hinzugezogen.

GruppenleiterInnen kennen Hilfsangebote (z.B. der Gemeinde, des Dekanats, der Caritas oder der Diözese) und sollen diese bei Bedarf in Anspruch nehmen.


Diese Leitlinien werden per Information, auf der Homepage der Pfarrgemeinde Liebfrauen und im nächsten Liebfrauen Blättsche zur Information und Sensibilisierung veröffentlicht.


Katholische Pfarrgemeinde Liebfrauen

Pfarrgemeinderat

9.August 2011




 

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